Für Redakteur*innen und Blogger*innen: Wie du ein Interview so richtig gut vorbereitest

Vom abendlichen Interview in der Wiener Hotellounge mit dem Künstler Blixa Bargeld über das f2f-Gespräch mit einer regionalen Sportlergruppe bis hin zum Phoner mit der US-Metalband Soulfly oder dem E-Mail-Interview mit einer niederösterreichischen Mama: Wenn es um Interviews geht, hab‘ ich schon relativ viel erleben dürfen. Worum es beim Vorbereiten eines Interviews geht und was dazu beiträgt, dass in Folge der verbale Austausch kein Flop wird, verrate ich dir gerne hier.

Interviews sind so schön, weil sie alles lebendiger, glaubhafter und persönlicher machen. Und damit auch spannender. Ein staubiger Fachartikel wird gut aufgelockert durch zumindest eingestreute Zitate. Ein Album lässt sich leichter durch die eigenen Worte der verantwortlichen Künstler*innen promoten, als durch einen schnöden Pressetext allein. Und ein Problem liest oder schaut sich immer spannender, wenn echte – involvierte – Menschen an Bord sind, als wenn nur sachlich darüber berichtet wird.

Deshalb sind Interviews einfach der Hit. Und wie häufig im Leben gilt: Je besser etwas ist, desto mehr Aufwand steckt auch dahinter. Also, los geht’s. Wie machst du ein gutes Interview?

Das Interview: Vision + Vorbereitung

Ich will ja nicht gleich zu trocken wissenschaftlich starten, aber: Am Anfang jeden Interviews steht natürlich die*der Gesprächspartner*in. Oft geht es von Haus aus um eine bestimmte Person, die befragt werden soll, weil sie in irgendeiner Weise im öffentlichen oder zielgruppenrelevanten Interesse steht. Also z.B. ein Rockstar (genau, so einer wie du also!), die Controllerin des Monats oder der beste Suppenkoch der Stadt. Häufig geht es aber auch um einen bestimmten Zweck, ein definiertes Thema – und zu diesem sollen Expert*innen zu Wort kommen. Das beinhaltet dann im Vorfeld natürlich die Recherche und Auswahl, welche Interview-Partner*innen das im besten Fall sind.

Ist die*der richtige Ansprechpartner*in sowieso klar bzw. thematisch gefunden, geht es weiter zum passenden Rahmen, in dem das Interview verwertet werden kann, soll, muss, darf. Ein Interview für ein Print-Magazin z.B. wird mittlerweile gern als Kurzversion in Print – und lang (sowie versehen mit weiterführenden Infos und Bildern genauso wie mit praktischen oder kommerziell einträchtigen Verlinkungen) in der Online-Schwester veröffentlicht. Das bringt natürlich Mehrwert: Ein Interview ist aufwändig. -> Je mehr Nutzen es der*dem Interviewer*in bringt, desto besser. -> Je mehr Kanäle der Verwertung, desto mehr Leser*innen. Logisch.

Eine Videosession etwa wiederum kann online gefeatured werden, besonders gut auch auf Social Media Kanälen sowie auf der eigenen Website, in diversen Kurz- und Langversionen – und dazu weiters als mehrere Transkript-Happen für Printprodukte.

( Uh!! Achtung an dieser Stelle, bitte: In diesem Beitrag geht es primär NICHT um Videointerviews. Die nämlich machen unter meinen etwa 300 geführten Interviews nämlich nur einen kleinen Prozentteil aus. Sorry. )

Du siehst schon: Es lohnt sich, im Vorfeld ein wenig zu überlegen, was alles möglich ist an Content Gewinn – mit nur einem einzigen Interview.

Ok. Ansprechpartner*in: check. Medium oder Medien: check. Nun geht’s zur Vereinbarung und Planung des Interviews. Also, falls nicht im Zuge der Recherche eh schon geschehen: Ansprechpartner*in kontaktieren (mit vorhandenen Presseunterlagen, in bestehenden Datenbanken oder online bzw. über das persönliche – private und/oder berufliche – Netzwerk). Das ist immer eine sehr schöne Arbeit, da die meisten Menschen sich freuen, wenn sie um ein Interview gebeten werden. Ich habe erst zweimal (!) in meinem laaaaangen Berufsleben ein Nein als Antwort bekommen, konkret also etwa seit dem Jahr 1999 bis heute. So lange schon frage ich bei verschiedensten Menschen um Interviews an. Und von diesen beiden Neins war nur ein einziges kalt und unfreundlich. (Offensichtlich habe ich aber selbst dies überlebt.)

Das ist kein schlechter Schnitt.

Alle anderen waren und sind sehr angetan – und stellen sich gern als Interview-Partner*in zur Verfügung. Also, keine Angst vorm Fragen. Und jetzt geht es schon zum nächsten Schritt:

Festlegen von Raum und Zeit – alles fürs perfekte Interview

Klar kommt es auf das Medium an, das du im Rücken hast. Je wichtiger und größer, desto eher stellen sich die zu Interviewenden auf dich ein. Meist rennt es aber umgekehrt, sprich: Du als Interviewer*in stellst dich auf die*den andere*n ein. Für mich ist das auch eine Frage des Respekts: Jedes Interview bringt mir als Redakteur*in, Medieninhaber*in oder Blogger schließlich im besten Fall Zugriffe, Prestige, Anerkennung meiner Leser*innen, sehr oft sogar: Geld.

Ja, und im Gegenzug soll es natürlich auch der anderen Partei bestmöglich was bringen – z.B. gehört zu werden sowie (Steigerung von) Bekanntheit, Reichweite und Image. Trotzdem finde ich, die oder der Interviewer*in hat die professionelle Pflicht, das Gespräch gut abzuwickeln. Spinnereien, Ausfälle, Verschiebungen, Blackouts etc. sind bei mir immer der anderen Seite vorbehalten (im besten Fall werfen solch menschliche Gegebenheiten gleich noch mehr oder sogar ein besseres Licht auf das Interview). Langer Rede kurzer Sinn: Klär einfach ab, wie die oder der andere gern nach Möglichkeit und am liebsten ausgefragt werden möchte. Und dann regle den Rahmen dementsprechend.

Nicht erst seit Corona muss schließlich nicht jedes Gespräch face to face stattfinden, bitte. Ein Telefonat oder Videotelefonat – oder im Notfall auch eine E-Mail – bringt die Sache häufig (nicht immer, aber häufig) genauso auf den Punkt. Und ist oft aufgrund der Zeitpläne und Aufenthaltsorte der jeweiligen Interview-Beteiligten auch oft gar nicht anders möglich.

Wenn ihr euch nun den Termin und die Form des Interviews ausgemacht habt, ist die Sache schon so gut wie geritzt. Zumindest soweit, dass du jetzt die freudige Aufgabe hast, dich eine Zeitlang in die stille Kammer zurückzuziehen. Denn jetzt geht es, mit Blick auf das terminisierte Gespräch, weiter zum nächsten Schritt:

Inhaltliche Vorbereitung deines Inties

Diese Aufgabe mag ich auch immer total gern. Mein Grundprinzip jeder Interview-Vorbereitung: Zuerst fasse ich alle relevanten Grunddaten der Person zusammen – also echt alles, was ich substanziell brauche. Name, Alter, Wohnort, Website, Kontaktdaten – so weit, wie ich es finden kann. Danach erstelle ich aus allen weiterführenden Infos zu der Person und ihren relevanten Projekten, Unternehmen etc., soweit ich es weiß und finden kann, eine Mini-Bio. Das bedeutet: Eine Liste mit 10 bis 20 der wichtigsten Fakten zu dieser Person. (Ich bin zwar einerseits total zaach und verträumt, andererseits der komplette Kopfmensch. Also: Ohne einer solchen Liste für meinen schnellen Überblick würde ich rasch durchdrehen.)

Diese Fakten können von Geburtsort, der Ausbildung oder den wichtigsten beruflichen und privaten Meilensteinen dieser Person bis hin zu einer am Telefon zufällig erwähnten Vorliebe fürs Angeln einfach absolut alles sein.

Waaas, du weißt überhaupt nichts zu der Person? Dann bitte gleich ran ans Internet und googeln. Keine Chance, etwas rauszufinden? Dann bitte zurück zum Fast-Anfang, sprich: die*den Interview-Partner*in anrufen oder ihr*ihm eine E-Mail schicken – mit der Bitte um eine kurze Bio oder zumindest ein paar Zeilen zur eigenen Person, zwecks Vorbereitung. Klar ist das blöd und mühsam, und wahrscheinlich ärgerst du dich über diesen Zwischenschritt. Aber noch viel blöder und mühsamer und ärgerlicher ist es, völlig blank zum Gespräch zu gehen. Denn sich gut auf die*den andere*n vorzubereiten, ist nicht nur professionell und ein guter Nährboden (und ein optimales Sicherheitsnetz) für dein Interview. Sondern auch ein Zeichen der Wertschätzung deines Gegenübers.

Okay, gut. Du hast nun die wichtigsten Daten und Fakten über den Menschen beisammen. Top. Kaffee bitte. Weiter geht’s. Jetzt kommst du zu deinen Fragen. Und die sind dein roter Faden. Deine Moderationskarterln, quasi.

Sogar, wenn du keine einzige dieser Fragen wirklich brauchen oder stellen wirst, weil die*der andere z.B. redet wie ein Wasserfall (und ja, das passiert erfreulicherweise öfters), musst (hörst du den hysterischen Pfeifton in meiner Stimme? MUSST!) du dir einen Fragen-Faden (was für ein hässliches Wort!) vorbereiten. Denn damit kannst du das Gespräch führen. Ansetzen, wenn alles ins Stocken gerät. Mehr erfahren, nachhaken, noch eins draufsetzen. Und, wieder: Die oder den andere*n damit wertschätzen. Denn du bist gut vorbereitet, willst viele Dinge von ihr oder ihm wissen – und hast dir auch die Zeit genommen, dir deine wunderbaren Fragen zu notieren.

Das ist das Mindeste, echt.

Und jetzt verrate ich dir meine persönlichen Favoriten, wenn es um den Fragenkatalog geht:

  1. Sandwich: Ich formuliere die Fragen in der Reihenfolge so, wie es fast jedes menschliche Gespräch verlangt – sprich: Ich haue niemals gleich zu Beginn mit dem Grundthema oder dem ärgsten Problem rein. Ich starte immer höflich, positiv und in einem guten Sinne belanglos oder sagen wir mal so: unverfänglich. In der Mitte der Fragen kommt dann der harte Stoff. Das Ende klingt wieder leichter aus.
    Beispiel: 1) Ich habe gesehen, Ihre YouTube Serie schießt an die Decke, und im Fernsehen waren Sie letztens auch, gratuliere! Wie fühlt sich das grad an für Sie? 2) Weiters habe ich entdeckt, dass Sie eine besonders treue Facebook Community hinter sich stehen haben. Da ist ganz viel Herzlichkeit. Wie konnten Sie sich dieses sehr positive Online-Umfeld eigentlich aufbauen? Ist ja heutzutage echt nicht selbstverständlich. 3) Ihr schwerer Autounfall letztes Jahr … 4) Ihr Heilungsprozess … 5) Zum Abschluss noch eine allgemeine Frage zu Ihrem zukünftigen Ich: Wo sehen Sie sich …
    -> Weißt und siehst du, was ich meine? Einfach nice starten. Alles Harte, Schwere oder Problematische (was gleichzeitig ziemlich sicher das ist, was die späteren Leser*innen oder Hörer*innen am meisten interessiert) in die Mitte, und zum Schluss wieder was Positives. Manchmal ist es aber ohnehin so, dass das Gespräch wie von selbst läuft und die*der Interview-Partner*in von sich aus gleich mal zum Thema kommt. Das ist dann genauso gut. Du als Interviewer*in musst aber halt immer vom Schwierigsten ausgehen, nämlich: dass da vielleicht jemand sitzt, der von selbst kein Wort sagt. Und wenn du da keine Fragen vorbereitet und-oder gut gereiht hast – na dann viel Glück.

2. Abwechslung: Bau deine Fragen so auf, dass Persönliches, Sachliches und Allgemeingültiges mit drin sind. Das verleiht dem Gespräch Spannung, hält gleichzeitig aber eine gute Distanz. Selbst wenn die oder der Interview-Partner*in dein*e beste*r Hawara(*rin?) ist. Was ja auch öfters mal vorkommen kann. Aber selbst dann: Die Mischung aus den drei Ebenen hält das Gespräch auf einem professionellen Niveau.

3. Flexiblität: Bei so manchem Interview kannst du dann jeden noch so guten Fragenkatalog getrost sofort kübeln (oder als Untersetzer für dein Sodawasser-Glas benutzen). Zum Beispiel, wenn dir in dem Gespräch plötzlich ganz andere Dinge offenbart werden, die rein gar nichts mit dem geplanten Grundthema zu tun haben. Dann greif sofort zu. Das ist wirklich wertvoll! Solange die für dich (oder deine*n Auftraggeber*in) wichtigsten Antworten gegeben werden, ist es immer gut, jegliches Zusatzmaterial auch dankbar aufzufangen. Am Ende sieht deine Story vielleicht ganz anders aus – oder du hast sogar Folgestories. Weiters gilt natürlich immer: Deine Fragen ziehst du bitte niemals stur durch. Wenn du im Verlauf des Gesprächs das Gefühl bekommst, die Frage wurde bereits beantwortet oder ist unpassend, lass sie einfach weg.

Übrigens: Mittlerweile ist es üblich, die Fragen vorher zur Ansicht zuzuschicken, sodass sich die*der andere drauf einstellen kann. Gerade bei Amtspersonen, die jedes Wort auf die Waagschale legen müssen (die meisten von ihnen zumindest wissen und tun das, Ausnahmen bestätigen die ehschonwissen) oder bekannteren Künstler*innen will das Management so sichergehen, dass du keinen Scheiß fragst. Bring deine Fragen also in eine gute Form und schick sie nach Möglichkeit spätestens ein paar Tage vorm Termin, schriftlich per E-Mail. Bitte auch um ein kurzes Feedback dazu. Das war’s. Wenn ich jemanden besonders sympathisch finde und-oder aus Absicherungsgründen denke, es wäre sinnvoll, übersende ich die geplanten Fragen übrigens von Haus aus vorab an diese Person – auch, wenn ich nicht explizit darum gebeten wurde.

Letzte Vorbereitungen für dein Top-Interview

Ok, du hast jetzt alles beisammen. Ich nehme an, du hast dir den Interview-Termin (plus Ort, falls face to face) fett überall eingetragen, wo du dir deine Termine für gewöhnlich einträgst. Ich: In meinem geliebten (und dank einer Katze jedes Jahr sehr hochwertigen) oldschool Papierkalender sowie am Tag des Interviews mit entsprechender Erinnerungsfunktion am Handy.

Nun zählt eigentlich nur noch zu den Vorbereitungen, dass du dir gedanklich ein Zeitlimit festlegst, falls du nicht von anderer Seite (Management etc.) sowieso eines vorgesetzt bekommen hast. Warum? Weil die NACHbereitung eines Interviews nochmals ganz, ganz, hab ich schon ganz gesagt? viel Arbeit ist. Du willst nicht zwei Stunden Gespräch aufbereiten, wenn du nur 2.000 Zeichen inklusive Leerzeichen als Format-Vorgabe hast. Nein, glaub mir, das willst du wirklich nicht. Wenn du nicht gerade exklusiv einen unserer diversen Bundeskanzler oder Madonna interviewst, willst du das wirklich-wirklich nicht. Und ganz egal, wie lieb, toll und großartig dein*e Interview-Partner*in auch sein mag.

Ein Zeitlimit ist auch für die andere Seite angenehm, denn es ist mitunter anstrengend oder, ja: ärgerlich, tausend Fragen zu beantworten, die danach sowieso nirgendwo publiziert werden. Also setz dir ein mentales Zeitlimit und notiere es dir FETT z.B. zu deinen Fragen dazu. Und informiere deine*n Interview-Partner*in über dieses Zeitlimit bzw. sprich es einfach mal an: am Anfang des Gesprächs sowie zum Ende hin.

Plus: Schau, dass du den Rahmen im Griff hast. Ort des Geschehens ist eine Hotellounge? Check genau aus, welche Corona-Vorgaben herrschen, wie du hinkommst etc. Du machst das Intie online? Check, ob den zoom (oder MS Teams or whatever) Link zeitgerecht erhältst oder selbst versenden musst – hast du das bereits getan? Super! Aufnahmefunktion: Erlaubt oder nicht? Klär das ab. Grundsätzlich ist die Tonaufnahme zur späteren Transkription immer erlaubt (alles andere wäre ja skurril) – jedoch wird die Aufnahme – je nach Bekanntheitsgrad deiner*s Interview-Partners*in – manchmal vom Management oder Zwischenpromoter erstellt und dir dann unter rechtlichen Auflagen (keine Verbreitung etc.) zur Verfügung gestellt fürs Transkribieren.

Ansonsten ist die Aufnahme deine Sache: via Smartphone oder Laptop ist das nie ein Problem. Zusätzlich stell sicher, dass du einen Block mithast – und einen Stift (der auch schreibt (been there, done that, wrote a blogpost about it)). Plus natürlich deine vorbereiteten Fragen, am Handy oder Laptop oder halt ausgedruckt, Stichwort: zur-Not-zumindest-Sodawasser-Untersetzer.

Das ist dein Interview-Kit. Fertig. Und jetzt: Viel Spaß beim Interview!

Wie das dann abrennt – ach du meine Güte. Wart mal. Da hab ich doch glatt einen eigenen Beitrag drüber geschrieben! Wie cool ist das denn? Hier geht’s also – fast! – zu meinem Artikel, wie du ein tolles und gut vorbereitetes Interview dann auch so richtig bestens durchführst. Warum nur fast? Weil es diesen Blogpost erst im Juli 2022 oh Mann sowas Ende August 2022 ach sagen wir lieber: Ende 2022 zu lesen gibt.

Du hast Fragen, weil du ein Interview machen willst – oder brauchst mich, damit ich das für dich erledige? Schreib mir jederzeit oder ruf mich an, ich freue mich immer über deine Kontaktaufnahme.

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