13 things to know (about me)

Wir Menschen möchten immer gerne wissen, mit wem wir es zu tun haben – im privaten und beruflichen Bereich ebenso wie in den Schattierungen dazwischen. Darum habe ich nach reiflicher, bestimmt zehnminütiger Überlegung 13 Dinge über mich selbst zusammengetragen, die Ihnen ein paar „out of the box“-Details zu meiner Person erzählen. (Achtung Spoiler: Dass ich gerne lese und Katzen mag, habe ich in dieser Aufzählung ganz bewusst außen vor gelassen. Obwohl es zweifellos spannende Informationen sind, die wahrscheinlich jeden interessieren.)

Althea Müller: Fakten, Fakten, Fakten

1 | ROCK’N’ROLL. Mein erster Job nach der Matura waren Redaktions-, Event- und (setzen Sie sich lieber mal) Buchhaltungsdienste im Planet Music in Wien. Das bedeutete fünf Jahre Rock’n’Roll – angestellt und bezahlt. Meine beruflichen Tätigkeiten waren intensiv mit diversen Subkultur-Szenen verstrickt. Aus dieser Zeit habe ich auch einen Großteil meiner Tattoos. (Keine Ahnung, was ich mir damals dabei dachte. Relativ sicher aber nicht besonders viel.)

 

2 | VOGEL. Ich kann im Yoga die Krähe. Sonst eigentlich nichts (mehr). Aber die Krähe. Die kann ich nach wie vor. So um die sechs, sieben Sekunden halte ich sie auch wirklich ganz locker, ohne dabei allzu lächerlich auszusehen. Oder mir die Nase zu brechen.

3 | AUF REISEN. Im Jahr 2014 habe ich um ein 6-Monatsvisum für die USA angesucht und mit diesem im Rucksack ein paar Monate in Los Angeles verbracht. Meine persönlichen Highlights waren u.a. ein Stinktier in freier Straßen-Wildbahn, ein Snoop Dogg-Konzert und das Kennenlernen eines ehemaligen Schulkollegen von Ice-T. Ja, und ein Besuch mit meinen verrückten Hosts in einem Horror-Freizeitpark. (Was hab ich dort geschrien. Wie ein Mädchen.)

4 | INSEL. Von besagtem LA aus bin ich allein mit dem Bus nach Mexico City gereist. 70 Prozent der Mitfahrer waren eben entlassene Häftlinge, die sich auf ihre Heimat gefreut haben. Sie haben mir dabei geholfen, auf der langen Reise z.B. zu vegetarischem Essen zu kommen, weil ich zu der Zeit a) Vegetarierin war und b) kein Spanisch gesprochen habe. Anschließend hat mich meine Couch Surfing-Premiere in eine Clique von Film-Studierenden gespült. Und die haben mich auf ihren jährlichen Winter-Urlaub mitgenommen. Konkret: auf eine Nationalpark-Insel wie aus dem Bilderbuch. War ganz fein. (Nanonanet.)

5 | LIT-SHIT. Irgendwann 2015 dachte ich, es wäre an der Zeit, ein Buch zu schreiben und selbst zu veröffentlichen. „Kofferkind“ ist nach wie vor auf Amazon erhältlich. Ich setze bewusst keinen Link hin. Das Buch ist absolut in Ordnung, aber es ist aus einem meiner anderen Leben. (Ich glaube, aus meinem dritten.)

6 | GLÜCK. Ich habe eine Familie, die ich mehr liebe als alles andere. Mein Partner und ich sind jeden Moment glücklich und dankbar für unsere kleine Tochter, die für uns natürlich das wunderbarste Kind auf der ganzen Scheibenwelt ist.

7 | GREEBO. Sie haben es sich wahrscheinlich gerade gedacht: Ich bin mit Leib und Seele Terry Pratchett-Fan. Wenn Sie jemals jemanden suchen, mit dem Sie ausführlich über Nanny Ogg oder Hauptmann Karotte reden können – bei mir rennen Sie offene Türen ein.

8 | PRAKTIKUM BEI DEN GÖTTERN. Mein Pflichtpraktikum im Rahmen meines FH-Studiums der Media- & Kommunikationsberatung absolvierte ich 2010 beim niederländischen Mutterschiff von Roadrunner Records. Ich nahm mir von dort eine Unmenge an kostenlosen CDs mit, die maßgebliche Meinung, dass eine Plattenfirma nicht die richtige Arbeitsumgebung für mich ist – und einen Slipknot-Schlüsselanhänger, der immer noch an meiner Handtasche hängt. Einmal Maggot, immer Maggot. Nicht wahr.

 

9 | BABY. Ich betreibe aus eigenen Ressourcen heraus eine Babyplattform für Niederösterreich. Ohja. Ernsthaft. Als webaffine Neo-Mutter erschien mir dieses Projekt mehr als sinnvoll. Sollten Sie mir nicht glauben wollen: Googeln Sie doch einfach mal „stp baby“ und schauen Sie rein. (Danke für die Erhöhung unserer Zugriffe. Gott segne Sie.)

10 | KUNST. 2017 habe ich die Aufnahmeprüfung zum MASTER-Studium „Buch und Dramaturgie“ an der Filmakademie Wien geschafft. Als selbständige working mum war es mir in Folge zwar nicht möglich, das Studium wirklich anzutreten. Es war aber eine schöne Wertschätzung – und eine tolle Übung: Die Prüfungsgrundlage war ein vollständiges Drehbuch für einen Spielfilm. Sollten Sie also Budget, Equipment und ein paar arbeitssuchende Schauspieler*innen bei der Hand haben – ich hätte da ein tolles Projekt für Sie …

11 | KÖLN. Ich war 2019 als Teilnehmerin in der Millionenshow und habe Geld mit nach Hause genommen. Nach der Aufzeichnung haben meine Show-Kolleg*innen und ich uns bei der sicherlich eindrucksvollsten Wirtin von Köln, Jolanda, den einen oder anderen ich glaube es war Tee genehmigt. Wir hatten eine wirklich gute Zeit. (Am nächsten Tag dann nicht mehr so.)

12 | COMEDY. Auf Freelancer-Basis liefere ich in unregelmäßigen Abständen Ideen für das Comedy-Team von Ö3 – Österreichs größtem und erfolgreichstem Radiosender. Einige meiner „Casa Chaos“- und „Mama Paula“-Ideen wurden 2019 bereits produziert. Und im Ö3-Wecker sowie parallel dazu auch online veröffentlicht. Ziemlich cool.

 

13 | WIENER BLUT. Niederösterreich ist mein Wahl-Lebensort. Geboren und konditioniert wurde ich aber – in Wien. So. Jetzt ist es raus.

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